Kostenlose, unverbindliche Schadensanalyse bei Feuchtigkeitsproblemen und Bauschäden
Feuchtigkeitsschäden zeigen sich oft an der Oberfläche – doch ihre Ursache liegt meist tiefer: in der Bausubstanz, der Abdichtung oder der Bauphysik. Unsere kostenlose Schadensanalyse hilft dabei, die Ursachen zu erkennen und geeignete Gegenmaßnahmen zu planen.
Vor Ort prüfen wir die betroffenen Bereiche, messen Feuchtigkeitswerte, dokumentieren Auffälligkeiten und bewerten die Schäden fachlich. Auf dieser Grundlage erhalten Sie eine individuelle Einschätzung und – bei Bedarf – ein unverbindliches Sanierungskonzept.
Die Analyse ist für Sie kostenlos und verpflichtet zu nichts – sie bildet jedoch die Grundlage für jede gezielte Abdichtungs- oder Sanierungsmaßnahme.
Hinweis zur kostenlosen Schadensanalyse
Dieses Angebot richtet sich ausschließlich an Eigentümer, Vermieter, Verwalter oder andere beauftragende Personen. Für Mieter ist dieser Service leider nicht verfügbar.
Eine sorgfältige Diagnose ist die halbe Problemlösung
Nur wenn die Diagnose richtig ist, kann eine bauphysikalisch richtige Abdichtungsarbeit geplant werden. Eine fehlerhafte Diagnose führt zu einer fehlerhaften Abdichtung des Schadens. Das kann so weit gehen, dass an der falschen Stelle oder mit völlig unbrauchbaren Mitteln gearbeitet wird und der Schaden nach wie vor unverändert oder größer als zuvor ist.
Für eine gute Diagnose sind nicht nur Erfahrung, sondern auch präzise Messwerkzeuge notwendig. Mit Billig-Messgeräten ist man oft sehr weit vom richtigen Ergebnis entfernt.
Kapillarwasser und Druckwasser
Grundsätzlich muss man zwischen zwei Arten von Baunässeschäden unterscheiden, dem Kapillarwasserschaden und Druckwasserschäden.
Kapillarwasser nennt man das Wasser, welches durch den porösen Wandbaustoff wie von einem Schwamm aufgesaugt und durch die Baustoff-Poren, die sogenannten Kapillaren, wie in einem Docht hochgesaugt wird.
Hochgesaugt sagt bereits, dass hier nicht Druck sondern Sog, also Unterdruck, die Transportkraft ist. Ein Kapillarwasser-Schaden erzeugt daher nie Wasserpfützen im Keller.
Hier ist einerseits festzustellen woher das Wasser kommt, ist es aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Fundamentbereich, handelt es sich um Querdurchfeuchtung (s. Bild 1) wegen fehlender / defekter vertikaler Außenabdichtung oder dringt auch Wasser oben in die Wand ein. Andererseits muss ermittelt werden, ob nicht mehrere Fehler vorliegen und sich möglicherweise ein Fehler hinter einem anderen versteckt.
Wie nass die Wand in einzelnen Wandbereichen ist lässt sich heute mit elektronischen Messgeräten (Dipolmessgeräte, Mikrowellenmessgeräte, Bild 2) präzise genug messen.
Allerdings trifft man immer noch auf „Experten“, sogar bei manchen Sachverständigen, die mit völlig ungeeigneten Holzfeuchte-Messgeräten (Bild 3) hantieren. Diese Messgeräte messen den elektrischen Leitwert. Bild 3 zeigt bei der Messung in destilliertem Wasser (Batteriewasser) 0,9. Das Wasser ist laut Messgerät trocken. Bei nassen Wänden zeigt das Gerät Werte von bis zu 180 an.
Das liegt daran, dass Mauerwerk auch Salze enthält, welche die Leitfähigkeit von Wasser enorm verändern.
Setzt man dem destillierten Wasser (Bild 3) etwas Salz zu, dann steigt der Messwert ein wenig. Setzt man mehr Salz zu, dann steigt der Messwert stark.
Auf die Praxis des Abdichters bezogen heißt das, je mehr Salz im Wasser ist, desto „nasser“ wird das Wasser durch das Messgerät angezeigt.
Für die Feuchteschaden-Diagnose können daher Leitwert-Messgeräte zu geradezu teuflischen Fehldiagnosen führen.
Wir messen mit Dipolmessgeräten, Mikrowellen-Messgeräten und verfügen auch über eine Feuchtewaage (Bild 4), mit der wir, wenn nötig, vor Ort laborgenaue Feuchte-Messungen durchführen können.
Außerdem sind wir im Verbund mit anderen Abdichtern und haben ein Baunässelabor zur Verfügung, in dem auch Baustoffproben auf beispielsweise hygroskopische Salze untersucht werden können.
Druckwasser, auch Stauwasser genannt, wird durch Druck transportiert, beispielsweise den Druck einer vor der Wand im Erdreich (in der ehemaligen Baugrube) aufgestauten Wassersäule.
Bei Druckwasser ist ausschließlich Erfahrung nötig. Messgeräte sind wenig hilfreich. Außer auf unsere über 20 jägrige Erfahrung können wir glücklicherweise auf die Erfahrungen unserer übrigen Mitglieder des Abdichtungsverbunds zugreifen, in dem es Experten mit bis zu 60 Jahren Erfahrung gibt.
Druckwasserschäden entstehen beispielsweise durch Risse im Mauerwerk, aber zu über 90 % durch Verarbeitungsfehler, Pfusch am Bau.
Nur wer viel über den Pfusch am Bau weiß ist ein guter Diagnostiker für Druckwasser-Schäden und ist in der Lage, die Probleme nachhaltig zu beseitigen.
Bei Druckwasser-Schäden im Bodenniveau sind für die Diagnose oft Vorarbeiten notwendig, wie beispielsweise die Erstellung einer Diagnoserinne (Bild 5), um zu ermitteln wie und wo das Wasser in den Keller kommt.
Erst wenn diese Untersuchungen durchgeführt sind, können die notwendigen Arbeiten festgelegt und angeboten werden.
Druckwasserprobleme im oberen Wansbereich sind auch ohne Diagnoserinne erkennbar und bearbeitbar (Bild 6).
Einzugsgebiet für Schadensanalyse – kostenlos & unverbindlich:
Kiel – Hamburg – Lübeck – Schwerin – Wismar – Rostock
Wir bieten eine kostenlose und unverbindliche Schadensanalyse bei Feuchtigkeitsproblemen und Bauschäden im gesamten norddeutschen Raum an – von Kiel über Hamburg und Lübeck bis nach Schwerin, Wismar und Rostock. Auch in Bad Oldesloe, Bargteheide und Ahrensburg sind wir schnell vor Ort, um Ursachen von nassen Wänden, feuchten Kellern oder Rissbildungen zu untersuchen. Durch unsere regionale Präsenz können wir flexibel reagieren und eine erste fachkundige Einschätzung direkt bei Ihnen vor Ort durchführen – selbstverständlich kostenlos und unverbindlich.
