Hydrophobierung: Wasserabweisender Schutz für Fassaden und Bauteile

Eine Hydrophobierung schützt mineralische Baustoffe wie Beton, Naturstein oder Ziegel durch eine gezielte, wasserabweisende Oberflächenbehandlung. Anders als eine flächige Abdichtung bleibt die Oberfläche diffusionsoffen – das heißt, Feuchtigkeit aus dem Inneren kann entweichen, während Regenwasser und Spritzwasser von außen abperlen.

Die Maßnahme eignet sich besonders zur Vorbeugung gegen Durchfeuchtung, Frostabplatzungen und Algen- oder Moosbildung – beispielsweise an Fassaden, Sockelbereichen, Balkonplatten oder Sichtbetonflächen.

Wir setzen je nach Untergrund geeignete, tiefenwirksame Imprägniermittel ein, die eine dauerhafte wasserabweisende Wirkung erzielen, ohne die Optik oder Struktur des Materials zu verändern.

Beispiele

Anwendungsgebiete der Hydrophobierung

Grundsätzlich können sämtliche Arten von porösen Baustoffen bzw. ihre Oberflächen mit Porophob imprägniert werden, wie z.B. Klinkerfassaden, Putze, Mörtel, Beton, Waschbetonplatten oder Pflastersteine, die Anwendung ist allerdings auf mineralische Werkstoffe beschränkt. Bei Holz, Metallen, Kunststoffen usw. funktioniert Porophob-F leider nicht.
Porophob-F dringt tief in die Baustoffporen ein und hinterlässt dort einen wasserabweisenden Kunststoff-Film auf der Innenwand der Poren. Hierdurch wird die Baustoffoberfläche hydrophob (wasserabstoßend) ohne, dass die Poren verstopft werden. Die Poren bleiben für Luft- und Wasserdampf durchlässig, was für die natürliche Funktion einer Gebäudeaußenwand unbedingt wichtig ist.

Außer auf Fassaden kann die Porophob-F-Hydrophobierung auch auf anderen imineralischen Werkstoffen, außer Gips und reinem Kalkgestein (Travertin, Marmor usw.), positive Effekte erzeugen.
Gips- und Marmor-Oberflächen benötigen vor der Porophob-Behandlung eine Grundierung mit unserem Produkt Porophob-G.
Durch die Porophob-F-Behandlung erhalten die Gegenstände einen sehr lange wirkenden Schutz gegen das Eindringen von Wasser, der an mechanisch nicht belasteten Flächen mehr als 20 Jahre wirksam ist.
Auch mechanischem Abrieb unterliegende Flächen, wie z.B. Gehwegplatten verlieren in dieser Zeit nie ihre wasserabstoßende Wirkung, da Porophob in den Werkstoffporen wirkt und dort auch mechanisch nicht entfernt werden kann.
Auch die Reinigung solcher Flächen mit Dampf- oder Druckwasserstrahlern beschädigen den Schutz nicht. Der durch Porophob erzeugte Abperleffekt (Lotuseffekt) kann nur durch stark alkalische oder Fluss-Säure enthaltende Steinreiniger zerstört werden, die Sie daher nicht benutzen sollten.

Die Fassade

Messungen, Versuche und Berechnungen ergaben, dass über 80% der Innenfeuchte an Gebäudeaußenwänden durch Regenwasser bedingt ist.
Soll eine Gebäudeaußenwand innen trocken bleiben, dann muss die gesamte von der Wand aufgenommene Feuchtigkeit -außen Regen, innen Wohnfeuchte durch kochen, duschen, waschen, usw.- nach außen transportiert werden.
Man kann nun das gesamte Wasser der feuchten Wand durch starkes und häufiges Lüften (20-30-maliges Stoßlüften von je 3 Minuten pro Tag) innen verdunsten lassen und nach außen transportieren, oder man vermindert die Wasseraufnahme der Wand.
Die Wohnfeuchte kann meistens nicht vermindert werden. Auch das genannte Lüftungsverhalten ist unpraktikabel und aus Energiegründen auch unvertretbar. Man kann jedoch die Regenwasseraufnahme der Wand durch eine Porophob-F-Imprägnierung der Fassade verhindern.
Die Porophob-F-Fassadenimprägnierung verhindert nicht nur die Wasseraufnahme der Wand von außen, sondern führt auch zur verstärkten Wasserverdunstung nach außen, da die Poren der Fassade nie durch Regenwasser „verstopft“ sind.
Die größte Wassermenge der Wand, das Regenwasser, dringt nun nicht mehr in die Wand ein. Die Wohnfeuchte zieht hierdurch ungehindert in der Wand nach außen und verdunstet dort.
Die Wand trocknet aus und bleibt trocken. Ein gesundes Wohnklima stellt sich ein. Schimmelpilzen im Innenraum ist ihre Lebensgrundlage Wasser entzogen.
Es ist also wichtig, dass die Wand ihre natürliche Feuchteregulierung vornehmen kann, um in den Wohnräumen ein gesundes Maß von 50 – 60 % relativer Feuchte einzustellen.
Aus diesem Grund dürfen die Poren der Wand außen nicht längerfristig verstopft werden; weder durch Regenwasser noch durch dichte Fassadenfarben oder ungeeignete Mauerabdichtungsmittel (Verkieselung oder dergleichen)
Anders gesagt, wenn man die Wasserdampf-Durchlässigkeit einer Fassade durch irgendwelche Maßnahmen behindert (dichte Anstriche, Fliesen usw.), muss man innen mehr lüften um das Feuchtegleichgewicht der Wand im trockenen Bereich zu halten. Denn nur trockene Wandinnenflächen bleiben schimmelfrei.

Die Haltbarkeit der Hydrophobierung

Wir garantieren 20 Jahre für die hydrophobe Wirkung von Porophob, wissen allerdings noch nicht, wie lange Porophob tatsächlich wirkt, da auch die über 40 Jahre alten Porophob-Hydrophobierungen noch funktionstüchtig sind.
Porophob ist praktisch geruchslos und farbneutral, es kann deshalb auf allen (mineralischen) Untergründen eingesetzt werden.
Da mit Porophob-F behandelte Fassaden kein (schmutziges) Wasser aufsaugen, werden auch keine Schmutzpartikel in den Poren-Eingängen oder in Oberflächen-Unebenheiten abgelagert. Die Fassade bleibt daher langfristig fast sauber!
Auf der rauhen Oberfläche abgelagerter Staub wird zum größten Teil vom nächsten Regen abgewaschen.
An den Stellen, die nicht durch Regen gereinigt werden, können Sie den Staub bei Bedarf mit einem scharfem Wasserstrahl abspritzen. Sie dürfen auch den Druckwasserstrahler benutzen; die Porophob-F-Wirkung leidet hierdurch nicht.

Einzugsgebiet für Hydrophobierung:
Kiel – HamburgLübeck – Schwerin – Wismar – Rostock

Wir sind in Hamburg, Lübeck, Kiel und Rostock ebenso aktiv wie in den umliegenden Regionen Wismar, Schwerin und Grevesmühlen. Durch unsere Nähe zu diesen norddeutschen Städten können wir Projekte zur Hydrophobierung kurzfristig planen und ausführen. So profitieren Sie von direkter Erreichbarkeit, schneller Terminvergabe und einer verlässlichen Betreuung vor Ort.

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